Besucher betrachten die Ausstellung
© SKD, Foto: David Pinzer

Gemäldegalerie Alte Meister

Ob Porträt oder Altarbild: In der Gemäldegalerie Alte Meister ist jedes Werk ein Meisterwerk. Das „Schokoladenmädchen“ von Jean-Étienne Liotard, die „Schlummernde Venus“ von Giorgione und Tizian, Johannes Vermeers „Bei der Kupplerin“ oder Bellottos Ansichten der Dresdner Altstadt – beim Gang durch die hohen Räume der Gemäldegalerie trifft man immer wieder auf vielfach reproduzierte Bekannte.   

  • Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €
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Sixtinischen Madonna von Raffael

Mit der „Sixtinischen Madonna“ von Raffael und den am unteren Rand dargestellten zwei Engeln befindet sich eines der bekanntesten Motive der Kunstgeschichte in der Galerie. Auch 500 Jahre nach seiner Entstehung bewegt es die Besucherinnen und Besucher und ist Teil eines visuellen Gedächtnisses geworden, welches als Dekoelement auf Regenschirmen und Kühlschrankmagneten längst ein Eigenleben führt. 

Auf drei Etagen laden über 300 Gemälde des 15. bis 18. Jahrhunderts zu einem Rundgang durch die europäische Kunst- und Kulturgeschichte ein, der die enge Verbindung der Länder und ihre Vernetzung untereinander aufzeigt. 

Madonna mit dem Jesuskind, am unteren Rand die zwei Engel
© SKD
Raffael (Raffaello Santi), Die Sixtinische Madonna (1512/13)

Van Eyck, Dürer, Holbein, Rubens, Rembrandt, Poussin, Claude Lorrain, Murillo

Van Eyck, Dürer, Holbein, Rubens, Rembrandt, Poussin, Claude Lorrain, Murillo – von der Frührenaissance bis zur Aufklärung trifft sich das „Who is Who“ der Malerei. Die umfangreichen Bestände einzelner Künstler sind ebenfalls bemerkenswert: In der Gemäldegalerie ist die größte Sammlung an Cranach-Gemälden weltweit beheimatet, welche einen umfassenden Einblick in das umtriebige Schaffen der Cranach-Werkstatt vermittelt. 

Besucher sind vor den Gemälden an den Wänden zu sehen
© SKD, Foto: David Pinzer

Pastelle von Rosalba Carriera

Einmalig ist ferner der Bestand an Pastellen von Rosalba Carriera. August III. ließ mehrere Mitglieder seiner Familie und des Hofes von der berühmten Venezianerin porträtieren und 157 ihrer Pastelle nach Dresden bringen – 75 befinden sich noch heute im Bestand der Gemäldegalerie.

Noch bis 2019 wird das Museum grundlegend saniert, sodass nicht die gesamte Galerie zugänglich ist. Niemand muss jedoch die Hauptwerke der Sammlung missen, denn in dem bereits sanierten und wiedereröffneten Ostflügel sind die wichtigsten Gemälde vertreten. Eine Neuerung ist dabei jetzt schon sichtbar: Die Präsentation ausgewählter Skulpturen bereichert nicht nur die Galerie, sondern erlaubt Ausblick darauf, dass die Besucher zukünftig auch die antiken Skulpturen in der Osthalle des Semperbaus in direkter Gegenüberstellung zur Malerei betrachten können. 

Besucher sind vor Gemälden an den Wänden und Skulpturen im Raum zu sehen
© SKD, Foto: David Pinzer
Neu in der Dauerausstellung ab Juni 2018

Veronese: Der Cuccina-Zyklus

Nachdem mit der Ausstellung Veronese: Der Cuccina-Zyklus. Das restaurierte Meisterwerk (9. März bis 3. Juni 2018) die überaus komplexe und forschungsintensive Restaurierung der vier prachtvollen Gemälde des venezianischen Malers Paolo Caliari, genannt Veronese (1528–1588), gefeiert wurde, wird der Cuccina-Zyklus nun wieder in der Dauerausstellung der Gemäldegalerie Alte Meister präsentiert. Lassen Sie sich beeindrucken von der herausragenden künstlerischen Qualität, der großen Detailfreude sowie der Schönheit des Kolorits dieser Meisterwerke.

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Die drei heiligen Könige sowie weitere Personen und Tiere verbeugen sich vor Maria und dem Christuskind
© SKD, Foto: Herbert Boswank
Paolo Veronese, Die Anbetung der Könige, um 1571, Detail Öl auf Leinwand, 206 x 455 cm

Johannes Vermeers „Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster“ wird restauriert

Die Briefleserin gehört zu den Hauptwerken der Dresdener Gemäldegalerie und ist eines der weltweit meist bewunderten Bilder Vermeers. In einem großangelegten Forschungsprojekt wird es derzeit untersucht und restauriert. Zur Wiedereröffnung der Galerie im komplett sanierten Semperbau im Jahr 2019 wird es wieder zu sehen sein.

In regelmäßigen Abständen berichten wir hier über den Fortgang der Untersuchungen und die Restaurierung.

Zur Restaurierung

Strahlendiagnostische Untersuchung
© SKD, Foto: Wolfgang Kreische
Publikumstag

Wir haben IHR Schokoladenmädchen gefunden

Am Samstag, den 24.03.2018, und damit ein halbes Jahr vor Eröffnung der Ausstellung „Das schönste Pastell, das man je gesehen hat.“ Das Schokoladenmädchen von Jean-Étienne Liotard in der Dresdener Gemäldegalerie, hatte die Gemäldegalerie Alte Meister alle Interessierten und Freunde des berühmten Pastells in den Hans-Nadler-Saal eingeladen, um deren Schokoladenmädchen kennenzulernen.

Juroren begutachten die mitgebrachten Objekte
© SKD, Foto: Valerie Eckl
Publikumstag „Das Schokoladenmädchen“

Wir haben IHR Schokoladenmädchen gefunden 2

30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen folgten dem Aufruf und brachten nicht nur IHR Schokoladenmädchen in Form von eigenen künstlerischen Auseinandersetzungen, Familienerbstücken und besonderen Andenken mit, sondern zugleich auch ihre persönlichen Geschichten.

Aus der kleinen, temporären Ausstellung, die so entstand, prämierte die Jury aus Tulga Beyerle, Igor Jenzen und Stephan Koja zum einen die vier Objekte, die ab Herbst in der Ausstellung zu sehen sein werden, und zum anderen jene, die bereits ab Mitte April in der Gemäldegalerie Alte Meister – Kassenhalle präsentiert werden und so Lust auf mehr machen. Freuen Sie sich auf weitere Geschichten an dieser Stelle.

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Kabinettausstellung zu den Dresdener Galerierahmen

Die Dresdener Gemäldegalerie besticht nicht zuletzt durch die einheitliche Rahmung der Bilder. Mit ihrem reichen Schnitzwerk und den kostbaren Vergoldungen tragen die Rahmen wesentlich zum prachtvollen Eindruck der Galerie bei.

In einer Kabinettausstellung werden zahlreiche dieser besonderen Dresdener Galerierahmen präsentiert und Einblicke in Geschichte, Ausführung und Restaurierung gegeben.

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verschiedene prächtige goldene Rahmen ohne Gemälde
© SKD, Foto: Bettina Forger
Blick in das Rahmenkabinett innerhalb der Dauerausstellung
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Katharinenaltar von Lucas Cranach d.Ä.

Seit 2014 mussten die Besucher der Gemäldegalerie auf die Seitenflügel des Katharinenaltars von Lucas Cranach d.Ä. verzichten. Nun sind alle drei Tafeln vereint wieder zu bestaunen.

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dreiflügeliges Altarbild, auf der Mitteltafel die kniende Heilige Katharina vor ihrer Enthauptung
© Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Miteigentum der Bundesrepublik Deutschland), Foto: Hans-Peter Klut
Lucas Cranach d.Ä., Katharinenaltar, 1506 Öl auf Lindenholz, 127 x 269,5 cm, Gal.-Nr. 1906 BB, 1906 A, 1906 B

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