mehrere Männer im Streit
© Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut

Fühlst du’s?

Eine Begleitausstellung von Jugendlichen mit Werken Alter Meister

Emotionen schaffen eine gemeinsame Sprache, die es ermöglicht, Kunstwerke zu verstehen, zu fühlen und zu werten. Sie bilden die Brücke zwischen der Sonderausstellung Correggio. Berührend menschlich und der begleitenden Ausstellung „Fühlst du´s“. Correggio ist für seine meisterhafte Darstellung von Emotionen bekannt. Es gelingt ihm in seinen Gemälden, Gefühle auf eindrucksvolle Weise einzufangen und lebendig wirken zu lassen. 

  • Laufzeit 20.09.2026—10.01.2027
  • Öffnungszeiten täglich 10—17 Uhr, Montag geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 18 €, ermäßigt 13,50 €, Schülerinnen und Schüler (unter 20 Jahre) 2 €, Kinder bis Schuleintritt frei, Gruppen ab 10 Personen 16 €

Das Verständnis

Das Verständnis für die eigenen Gefühle und die der anderen ist wiederum entscheidend, um Empathie und ein gemeinsames Miteinander zu fördern, gerade auch für junge Menschen. Dieser Gedanke war grundlegend für die Idee, eine begleitende Ausstellung zu „Correggio. Berührend menschlich“ zum Thema Emotionen zu entwickeln, die sich speziell an junge Menschen richtet und von Jugendlichen kuratiert wurde. Im Museum finden sich in der Regel die Perspektiven von Erwachsenen, doch was denken und fühlen Jugendliche bezüglich der Kunst der Alten Meister? Ein knappes Jahr haben sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 und 8 des Kooperationspartners Universitätsschule Dresden dieser Aufgabe gestellt. Gemeinsam mit ihnen wurde die Ausstellung „Fühlst Du´s?“ erarbeitet, in der nicht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kunst im Zentrum steht, sondern Gefühle als Zugang zur Kunst.

Die Schülerinnen und Schüler wählten aus 40 Werken der Sammlung sieben Gemälde und zwei Skulpturen, die über das zentrale Thema „Gefühle“ mit der Sonderausstellung zu Correggio verbunden sind, darunter Peter Paul Rubens’ „Christus auf dem Meer“ und ein Gemälde mit dem „Haupt der Medusa“. Partizipative Elemente in der Ausstellung laden das Publikum ein, ihre Sicht auf Gefühle zu teilen und gemeinsam über sich selbst und ihre Mitmenschen zu reflektieren. 

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