Giambologna nach Michelangelo, Die Nacht, vor 1574, vor Peter Paul Rubens, Leda mit dem Schwan, um 1598-1600
© SKD, Foto: Klemens Renner
Die 1. und 2. Etage der Gemäldegalerie Alte Meister sind zur Zeit wegen Umbauarbeiten geschlossen. Bis 3. November 2019 präsentieren wir die Sonderausstellung „Glanzlichter der Gemäldegalerie Alte Meister“ mit 55 Gemälden im Erdgeschoss.

Wiedereröffnung der Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800

Nach mehrjähriger Sanierungsphase findet am 7. Dezember 2019 die feierliche Wiedereröffnung der Gemäldegalerie Alte Meister statt. Dank der Aufteilung in zwei Bauabschnitte blieben die Hauptwerke der Galerie in den vergangenen Jahren zugänglich und zwei Interimsausstellungen eröffneten mit ungewohnten Gegenüberstellungen den Blick für neue Zusammenhänge – Erfahrungen, die in die grundlegend überarbeitete neue Dauerausstellung einfließen konnten.

Weltberühmte Meisterwerke

Deren Konzeption folgt einer geografischen Hängung nach Schulen und wird einzelne Hauptthemen der jeweiligen Zeit in den Blick nehmen. Weltberühmte Meisterwerke wie Raffaels Sixtinische Madonna, Rembrandts Ganymed oder die Dresdner Veduten Bernardo Bellottos bilden dabei Fixpunkte, die die einzigartige Stellung und Bedeutung der Maler und ihrer Werke für die europäische Kunstgeschichte verdeutlichen. Zudem wird die Ausstellung die sich gegenseitig befruchtende Wechselwirkung zwischen Malerei und Plastik in den Fokus rücken und die Bedeutung der antiken Skulptur für die Malerei der Renaissance und des Barock hervorheben. In der großen Skulpturenhalle im Ostflügel wird mit der Wiedereröffnung die bedeutende Antikensammlung zu sehen sein. Die Halle war einst von Gottfried Semper für die historischen Gipsabgüsse aus der Sammlung Mengs vorgesehen und geplant worden – deren dortige Präsentation wurde aber Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben.

Greifvogel trägt weinendes Kind fort
© SKD
Rembrandt, Ganymed in den Fängen des Adlers, 1635 Gemäldegalerie Alte Meister

Kleinbronzen und Marmorwerke den Gemälden gegenübergestellt

Im Jahr 2016 kehrte eine Auswahl an Abgüssen wieder in die Gemäldegalerie zurück und wird auch künftig dort gezeigt werden. Kleinbronzen und Marmorwerke aus der Renaissance und dem Barock ergänzen die Ausstellung und finden sich an zahlreichen Stellen direkt Gemälden gegenübergestellt. Dutzende Gemälde, Skulpturen und antike Vasen wurden speziell für die Neueinrichtung umfassend restauriert und die berühmten einheitlichen Galerierahmen aus dem 18. Jahrhundert überarbeitet. Neue farbige Wandbespannung sowie eine umfangreiche Akzentbeleuchtung lassen Gemälde und Skulpturen künftig in bestem Licht erscheinen.

Bronzefigur des Mars
© Courtesy of Sothebys, Foto: Rick Jenkins
Giambologna, Dresdner Mars, Florenz, vor 1587

Multimediale Vermittlungsformate

Multimediale Vermittlungsformate werden die Ausstellung bereichern und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Werken und deren Entstehungskontext liefern. Neu gewonnene Flächen für Wechselausstellungen bieten Platz für zahlreiche, ansonsten im Depot schlummernde Werke.

Blick hinter die Kulissen

Im Frühjahr 2017 begann die umfassende Restaurierung von Johannes Vermeers „Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster“ (um 1657/59), die durch den Gemälderestaurator Christoph Schölzel ausgeführt wird. Am 7. Mai 2019 wurde ein Zwischenstand der Restaurierung - ein zur Hälfte freigelegter Cupido im Hintergrund des Bildes - in einer Pressekonferenz vorgestellt. Das vollständig restaurierte Werk wird Mitte 2020 in der Gemäldegalerie Alte Meister zu sehen sein. 

Blick hinter die Kulissen

Pressekonferenz am 7.5.2019

Präsentation der Öffentlichkeit

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Ein "neuer" Vermeer in Dresden: Stimmen von der Pressekonferenz
Hintergrundfilm

Freilegung des Cupido

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Ein „neuer“ Vermeer: Johannes Vermeers „Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster“ wird restauriert

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