Stillleben mit Lebensmitteln und Musikinstrumenten, Hund und Katze
© Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Estel/Klut

Zeitlose Schönheit. Eine Geschichte des Stilllebens

Im Winckelmann-Forum des Semperbaus präsentiert die Gemäldegalerie Alte Meister etwa 80 Werke aus dem eigenem Bestand in der Ausstellung "Zeitlose Schönheit. Eine Geschichte des Stilllebens"

  • Laufzeit 17.11.2023—28.04.2024
  • Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

Künstler

Die breit gefächerte Schau – mit Meisterwerken von Malern wie Frans Snyders, Baltasar van der Ast, Jan Davidsz. de Heem, Adriaen van Utrecht, Willem Claesz. Heda, Abraham Mignon oder Rachel Ruysch – beleuchtet umfassend die Gattung „Stillleben“: Seit wann gibt es sie? Was genau macht ein Stillleben aus? Welche Bedeutung, welchen Inhalt und welche Funktion hatten und haben sie heute noch? Welche Allegorien und Symbole verbergen sich in diesen Motiven? 

Stillleben mit üppigem Blumenstrauß neben Totenkopf und Muschel
© Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Estel/Klut
Jan Davidsz. de Heem, Memento mori. Ein Totenkopf neben einem Blumenstrauß, um 1655/60 Öl auf Leinwand; 87,5 x 65 cm

Funktionen

Stillleben waren nicht nur Glanzstücke dekorativer Raumausstattungen, bei denen die Gesamtwirkung im Vordergrund stand. Sie legen auch Zeugnis ab von naturwissen­schaftlichen Interessen: der dargestellte Gegenstand wird als wissenschaftliches Objekt und „Dokument“ betrachtet – heute wie im Zeitalter der Aufklärung. Stillleben sind zugleich aber auch eine Illusion, ein Spiel mit dem Auge (Trompe-l´œuil), bei dem die optische Wirkung des gesamten Motivs im Mittelpunkt steht. Durch die Bravour der Malerei wird das Vergängliche verewigt.

Stillleben mit einem hohem goldenen Pokal, Muscheln und anderen Gegenständen
© Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Estel/Klut
Pieter Claesz, Stillleben mit hohem goldenen Pokal, 1624 Öl auf Eichenholz; 65 x 55,5 cm

Restaurierung

Viele der gezeigten Werke, einige davon in jüngst restauriertem Zustand, lassen diese faszinierende Gattung neu entdecken, denn nur wenige der insgesamt über 100 Stillleben der Gemäldegalerie Alte Meister sind in der Dauerausstellung zu sehen.

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